Eiskeller Thallwitz

Der Eiskeller Thallwitz kam erst im Jahr 2013 auf Hinweis von Thallwitzer Bürgern in den Fledermaus-Fokus. Gemeinsam mit seinem Kollegen Frank Meisel und der Naturschutzbehörde fand Marco Roßner damals einen sehr großen und baulich intakten Keller vor, der wegen einer massiven Sicherung für Fledermäuse aber vollkommen unzugänglich war.

Nach Schaffung der ersten provisorischen Einflüge stellten sich bereits im Folgewinter die ersten vereinzelten Nutzer ein: Mopsfledermaus, Braunes Langohr und Großes Mausohr.

Aus Kompensationsmitteln konnte der Keller im Sommer 2017 gesichert und optimiert werden. Die bisherige Sicherung wurde durch eine angepasste Tür mit Fledermaus-Einflug ersetzt, der Innenraum von Müll befreit, Entlüftungsschächte saniert und der Innenraum durch zahlreiche Requisiten (Spaltenverstecke) aufgewertet. Seit dem Winter 2017/2018 läuft das Monitoring des nun fertiggestellten Quartiers. Und schon im ersten Jahr ist Erfolg zu vermelden: Bis zu 10 Braune Langohren, 2 Mopsfledermäuse und eine Breitflügelfledermaus nutzten den Keller zur Überwinterung.

Eiskeller Thallwitz 2013 | Foto: Marco Roßner
Eiskeller Thallwitz 2017 | Foto: Marco Roßner

Fledermaus gefunden?

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Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes. Die Förderung erfolgt durch das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft.