Markus-Röhling-Stolln

Der Eingang des Markus-Röhling-Stollns in Frohnau bei Annaberg-Buchholz | Foto: Heike Vogel

Am Fuße des Schreckenbergs unweit Annaberg-Buchholz, wo mit dem ersten Silberfund 1491 das „Berggeschrey“ losging, erstreckt sich der Markus-Röhling-Stolln. Zwischen den Jahren 1500 und 1857 wurden hier Silber und Kobalterz abgebaut.

Zwischen 1948 und 1953 suchte die SAG Wismut noch einmal nach Uranerz. Da die Suche nicht das gewünschte Ergebnis lieferte, zog auch sie sich schließlich zurück.

Dank des Vereins Altbergbau „Markus-Röhling-Stolln“ kann das Besucherbergwerk, mit Highlights wie der Einfahrt mit einer Grubenbahn und der Besichtigung des wiederaufgebauten 9 Meter hohen Wasserrades, seit 1994 besichtigt werden.

Dass Fledermäuse im Stollen überwintern, ist dem Verein schon länger bekannt. Eine regelmäßige Erhebung der Arten und Individuenzahlen fand jedoch bisher nicht statt. Seit dem Jahr 2021 wird der Stollen nun regelmäßig im Rahmen einer Quartierpatenschaft im Winterhalbjahr kontrolliert. Bei der ersten Begehung konnten insgesamt 8 Individuen von Nordfledermaus, Braunem Langohr und Großem Mausohr gefunden werden. Während die Nordfledermäuse frei hängend schliefen, verkrochen sich die anderen lieber bis tief in die von der Wismut hinterlassenen Bohrlöcher.

Die Nordfledermaus (Eptesicus nilssonii) hat es sich an der Wand gemütlich gemacht... | Foto: Heike Vogel
...während ein Braunes Langohr (Plecotus auritus) sich tief in ein altes Bohrloch verkrochen hat und dort nun friedlich schläft. | Foto: Claudia Buchau

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Diese Maßnahme wurde 2018–2020 mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes. Die Förderung erfolgt durch das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft.