Fledermäuse im Erzgebirge

Nordfledermaus im Markus-Röhling-Stolln im Winterschlaf | Foto: Heiko Goldberg

Am Sonntag, den 20.01.2019 fand eine Fledermausveranstaltung im Naturschutzzentrum Erzgebirge mit anschließender Führung im Markus-Röhling-Stolln statt. 44 interessierte Besucher aus dem Landkreis folgten der Einladung und durften im Bergwerk für einen kurzen Moment Fledermäuse ganz nah beobachten.

Die Nordfledermaus ist in Sachsen vor allem in der Gebirgsregion verbreitet da sie bestens angepasst ist an kalte Witterungsbedingungen. Sie ist die häufigste Fledermausart in Skandinavien und die einzige Fledermausart, die nördlich des Polarkreises noch reproduziert. In ihrer Lebensweise besitzt diese Art eine starke Bindung an menschliche Bebauungen. Durch Abbruch und Sanierungen von Gebäuden gehen Quartiere der Art verloren weshalb sie nunmehr zu den stark gefährdeten Arten Sachsens zählt. Aktuell laufen in Sachsen Untersuchungen um alte Quartiere der Art auf ihre Aktualität hin zu überprüfen und auch neue Standorte zu finden. Wer nähere Hinweise zum Vorkommen dieser Art hat oder selbst diese Tiere bei sich beobachtet, kann sich gerne an uns wenden!

Gefüllter Seminarraum im Naturschutzzentrum Erzgebirge | Foto: Heiko Goldberg
Im Markus-Röhling Stolln in Frohnau wurde den Fledermausinteressierten eine Bergwerksführung geboten | Foto: Heiko Goldberg

Fledermaus gefunden?

Aktuell

Der NABU Sachsen sowie die LaNU möchten in diesem Jahr die ...

Die Online-Veranstaltungen des NABU Sachsen rund um Fledermäuse in ...

Kaltes Frühjahr, nasser Sommer - das Jahr 2021 war für einige ...


Termine

15.07.2022–17.07.2022
Bestimmungs-Seminar im Striegistal
Um inbesondere Neulingen einen fachlich guten Einstieg in die ...
OrtZethau und Umgebung
27.08.2022
9. Nacht der Fledermäuse
Mit Taschenlampen und Detektoren gehen wir wieder zum Damm und beobachten die ...
Ort08107 Kirchberg OT Wolfersgrün
27.08.2022
Fledermausnacht
Anlässlich der 26. internationalen BATNIGHT gibt es ein umfassendes ...
Ort09217 Burgstädt
Alle Termine

Diese Maßnahme wurde 2018–2020 mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes. Die Förderung erfolgt durch das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft.