Erste Langohren wieder in den Sommerquartieren

Braune Langohren sind bereits wieder in Holzkästen der Laußnitzer Heide eingezogen | Foto: Oliver Kirschner

Der April hat noch nicht einmal begonnen aber die Natur ist bereits in vollster Frühlingsstimmung. Singvögel balzen und die ersten Langohren beziehen bereits ihre Wochenstubenquartiere. So wurden in den vergangenen Tagen in der Kirche Heynitz ein Graues Langohr und im Schloss Heynitz ein Braunes Langohr – beide allerdings noch sehr verschlafen - gesichtet. Etwas mehr war dann schon in einer Dresdner Kirche los: Gleich 5 Braune Langohren hatten es sich in einem Deckenspalt im Glockenturm gemütlich gemacht.

Für die beiden Langohrarten ist das kein seltenes Verhalten. Braunes und Graues Langohr zählen zu den kältetorleranten Fledermausarten und bleiben sogar oft noch bis Oktober in ihren Sommerquartieren. Gegenüber dem Grauen Langohr ist das Braune noch flexibler bei der Wohnungssuche, denn neben Dachstühlen von Gebäuden sucht es sich außerdem Fledermauskästen oder Baumhöhlen als Unterschlupf und ebenfalls zur Jungenaufzucht aus. In dieser Woche konnten außerdem bereits Braune Langohren in einem Holzkasten in der Laußnitzer Heide beobachtet werden.

Graues Langohr ruht im Quartier in der Kirche Heynitz | Foto: Bianka Schubert
Im Deckenspalt einer Dresdner Kirche haben fünf Braune Langohren Ende März wieder Quartier bezogen | Foto: Thomas Frank

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Diese Maßnahme wurde 2018–2020 mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes. Die Förderung erfolgt durch das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft.